Ein nachhaltig geplanter garten schafft er wertvolle Lebensräume, fördert die Biodiversität und trägt zu einem angenehmen lokalen Klima bei.
Mit einer standortgerechten Bepflanzung und nachhaltigen Pflege entstehen Gärten, die sich langfristig positiv entwickeln. Dabei verbinden wir Gestaltung mit ökologischen und funktionalen Anforderungen.
Auch kleine Grünflächen können einen wertvollen Beitrag zur Biodiversität leisten. Entscheidend ist eine Vielfalt an Pflanzen, Lebensräumen und Strukturen. Einheimische und standortgerechte Pflanzen bieten Insekten, Vögeln und anderen Tierarten Nahrung und Rückzugsmöglichkeiten. Blütenreiche Flächen, Wildhecken und strukturreiche Bereiche schaffen zusätzliche Lebensräume.
Dabei muss nicht der ganze Garten umgestaltet werden. Oft lassen sich bereits einzelne Bereiche gezielt ökologisch aufwerten und ansprechend gestalten.
Sie möchten mehr Biodiversität in Ihren Garten bringen?
Wir zeigen Ihnen, welche Pflanzen und Massnahmen zu Ihrem Garten passen.
Ein gesunder Boden bildet die Grundlage für kräftige Pflanzen und einen vielfältigen Garten. Er speichert Wasser und Nährstoffe und bietet zahlreichen Bodenorganismen einen wichtigen Lebensraum.
Durch eine standortgerechte Bepflanzung, schonende Bodenbearbeitung und organische Materialien lässt sich die Bodenqualität langfristig erhalten und verbessern.
Unser Tipp: Lassen Sie Laub und Pflanzenreste, wo es sinnvoll ist, über den Winter liegen. Sie schützen den Boden, bieten Kleintieren Lebensraum und liefern beim Verrotten wertvolle Nährstoffe.
Nicht jede Grünfläche muss gleichzeitig und vollständig gemäht werden. Bleiben einzelne Bereiche länger stehen, finden Insekten und andere Kleintiere weiterhin Nahrung und Rückzugsmöglichkeiten.
Blütenstände, Samen und Pflanzenstängel tragen zusätzlich zur Artenvielfalt bei. Werden geeignete Flächen später oder nur ein- bis zweimal jährlich gemäht, kann sich eine vielfältigere Vegetation entwickeln.
Unser Tipp: Lassen Sie bewusst einzelne Bereiche länger wachsen oder mähen Sie abschnittsweise. Schon kleine Flächen können so zu wertvollen Lebensräumen werden.
Mit Vertikal- und Dachbegrünungen lassen sich Gebäude gestalterisch aufwerten und gleichzeitig ökologische und klimatische Mehrwerte schaffen – besonders dort, wo am Boden wenig Platz für zusätzliche Begrünung vorhanden ist.
Begrünte Fassaden können die Aufheizung von Gebäuden und ihrer Umgebung reduzieren und zu einem angenehmeren Mikroklima beitragen. Gleichzeitig bieten sie Insekten, Vögeln und anderen Tieren wertvolle Lebensräume und Nahrungsquellen.
Sie möchten Dach oder Fassade begrünen? Wir beraten Sie zu den Möglichkeiten und entwickeln eine passende Lösung für Ihr Gebäude und den jeweiligen Standort.
Neophyten sind Pflanzen, die ursprünglich nicht bei uns heimisch sind. Einige davon breiten sich stark aus und gelten deshalb als invasiv. Sie können einheimische Arten verdrängen und die Biodiversität beeinträchtigen.
Wichtig ist, invasive Neophyten frühzeitig zu erkennen, fachgerecht zu entfernen und richtig zu entsorgen. Je nach Pflanzenart sind unterschiedliche Massnahmen und wiederholte Kontrollen notwendig.
Sie sind unsicher, welche Pflanzen in Ihrem Garten wachsen? Wir helfen bei der Bestimmung und zeigen Ihnen, welche Massnahmen sinnvoll sind.
Kleinstrukturen sind einfache und wirkungsvolle Elemente zur Förderung der Artenvielfalt. Asthaufen, Totholz, Steinhaufen, Sandflächen, Trockenmauern oder kleine Wasserstellen bieten zahlreichen Tieren wertvolle Rückzugsorte. Sie schaffen Verstecke, Nist- und Überwinterungsmöglichkeiten sowie geschützte Orte für die Fortpflanzung.
Schon eine kleine, bewusst gewählte Fläche kann einen Unterschied machen. Welche Kleinstruktur sinnvoll ist, hängt von Standort, Platzangebot und den bereits vorhandenen Lebensräumen ab.
Unser Tipp: Im Garten darf es auch einmal etwas wilder sein. Lassen Sie Laub, Äste oder Totholz an geeigneten Stellen bewusst liegen – davon profitieren Igel, Insekten und viele andere Kleintiere.
Regenwasser ist eine wertvolle Ressource. Statt es direkt abzuleiten, kann es auf dem Grundstück versickert, gespeichert oder für die Bewässerung genutzt werden.
Versickerungsfähige Beläge, bepflanzte Mulden und geeignete Speichersysteme unterstützen den natürlichen Wasserkreislauf und entlasten die Entwässerung. Dieses Prinzip folgt der Idee der Schwammstadt: Regenwasser wird möglichst dort aufgenommen und gespeichert, wo es anfällt.
Sie möchten Regenwasser in Ihrem Garten sinnvoll nutzen? Wir zeigen Ihnen, welche Möglichkeiten zu Ihrem Grundstück passen.